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Zeitqualität im Monat Juni 2020

Hier findest Du jeden Monat einen kleinen Einblick in die astrologische Zeitqualität.

Der Neumond für den Monat Juni steht im Zeichen Zwillinge. Gerade erst hat die Mondknotenachse von Krebs/Steinbock in Zwillinge/Schütze gewechselt. Dies zeigt uns allen einen gefühlten Themenwechsel an und worum es jetzt in dieser Zeit vor allem geht.

 

 

„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“

Marie von Ebner-Eschenbach

 

Dieses Zitat passt sehr gut zu Zwillinge/Schütze.

 

Bei Zwillinge geht es um Fakten und um das objektive Wissen. Zur Zeit steht der Nordknoten im Zeichen Zwillinge und deutet die Lösung im Sinne der Seelenabsicht an. Beim Schützen geht es um Philosophie, Religion, um das, was du glaubst, deine Erkenntnisse durch innere und äußere Reisen, aber auch das übertriebene Leben leben, große Sprünge machen wollen, höher hinaufstreben wollen, Horizonterweiterung, sich weiterentwickeln wollen. Es geht um meine ganz eigenen Überzeugungen, meine Meinung und im unerlösten Fall, im übertriebenen Sinne zu missionieren. Während Schütze das große Ganze sieht, geht es bei Zwillinge um die faktischen Details und es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. In dieser Zeit sind die Schütze-Themen herausfordernd für uns (der Südknoten im Schütze-Zeichen), weite Reisen sind bis auf Weiteres passé und Meinungsführer wollen uns gerne von ihrer Wahrheit überzeugen, an die wir doch bitte schön glauben mögen.

 

Zucht und Ordnung (Pluto Konjunktion Saturn) haben wieder Konjunktur. Die Einschränkungen unserer Freiheit im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind für uns persönlich aber auch kollektiv zum Teil sehr herausfordernd. Viele von uns sind wirtschaftlich in ihrer Existenz bedroht (Pluto Konjunktion Jupiter) und die allgemeine Entschleunigung (Rückläufigkeit vieler Planeten und das Neptun-Quadrat) lässt uns unsere Werte neu überdenken (Uranus im Stier). Was die Mondknotenachse Zwillinge/Schütze betrifft sind die Hinweise eindeutig: Wer zu sehr alles glaubt, was gesagt wird und/oder wer selbst zu sehr missioniert und sich mit seiner Meinung sehr weit aus dem Fenster lehnt (Schütze), wird sicher eines Besseren belehrt werden. Denn der Nordknoten, also der Lösungsknoten im Sinne der Seelenabsicht, steht im Zeichen Zwillinge: Wir sind also aufgefordert, nicht gleich alles zu glauben (Schütze), was man uns sagt, sondern erstmal die Fakten zu prüfen (Zwillinge). Stimmt das, was diese Person sagt? Ist die Person authentisch? Wie wirkt die Person auf dich, wie ist ihre Schwingung? Du kannst es vielleicht an der Körpersprache erkennen.

 

Also es geht darum, was glaube ich und was weiß ich? Was sind meine Überzeugungen (Schütze) und stehen diese noch im Einklang mit der Realität oder mit den dahinter liegenden Fakten (Zwillinge)? Es geht darum, die Fakten (Zwillinge) zu überprüfen, um zu einer objektiven Meinung (Zwillinge) zu kommen. Die Mondknotenachse auf Schütze/Zwillinge wird uns noch die nächsten 18 Monate begleiten und wird unser Meinungsbild über die Welt und uns selbst helfen zu transformieren hin zu einem höheren Bewusstsein.

 

Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen und sich nicht von all den vielen Meinungsführern in der Öffentlichkeit verrückt machen zu lassen. Gerade wenn wir immer wieder einer Informationsflut ausgesetzt sind wie in diesen Zeiten, ist es wichtig einen meditativen Geist zu etablieren. Am besten du richtest dir eine regelmäßige Meditationspraxis für dich selbst ein. Dadurch beruhigt sich dein Geist und du stärkst deine Intuition und wirst insgesamt klarer.

 

"Vidya" heißt Wissen und kommt aus dem Sanskrit. Aus yogischer Sicht bedeutet es, etwas tief zu erfahren und es vollkommen zu verinnerlichen. Es hat mehr mit Weisheit zu tun. Wir wissen oft mehr über das äußere Leben, aber kaum etwas über uns selbst.  Vidya ist eine Seins-Qualität. Es bedeutet, nicht nur intellektuell zu wissen, dass du lebst, sondern es tief in dir zu erfahren. Achte also auf deinen Geist, deine Gedanken und Gefühle. Sie erschaffen deine Realität. In der Meditation wirst du zum Beobachter, das heißt, du identifizierst dich nicht mehr mit deinen Gedanken und Gefühlen, sondern du verbindest dich mit deinem "wahren Selbst", dem unendlichen Teil in dir und deiner inneren Weisheit, die dich führt. Denn nur, wenn wir etwas wirklich erkannt haben, verändert es unser Denken und unser Verhalten und das hebt die Qualität unseres Seins an. Wir wissen, dass wir selbst das Leben sind, ein Teil des großen Ganzen, in das wir alle eingebunden sind.

 

Es gibt einen Blog-Artikel über Meditation von mir, wie du eine Meditationspraxis für dich etablieren kannst. Darin möchte ich dich unterstützen.